Broker-Erfahrungen

Übersichtstabelle: DIE BESTEN BROKER
Rang Broker Gewinn Konto ab Bonus Kontoeröffnung Infos
#1  Option Fair bis 80% 200 € 100% zum Anbieter Bewertung lesen
#2  Option Time bis 89% 100 € 10% zum Anbieter Bewertung lesen
#3  Grand Option bis 91% 200 € 100% zum Anbieter Bewertung lesen
#4  OptionBit bis 85% 100 € 100% zum Anbieter Bewertung lesen
#5 Banc de Swiss bis 10% 100 € 100% zum Anbieter Bewertung lesen
#6 Anyoption bis 15% 25 € 100% zum Anbieter Bewertung lesen
#7 Banc de Binary bis 50% 250 € 100% zum Anbieter Bewertung lesen

Binäre Optionen – beliebte Finanzprodukte im spekulativen Segment

img_aViele spekulativ eingestellte Anleger haben in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten die Möglichkeit genutzt, mit verschiedenen Derivaten hohe Gewinne zu erzielen. Besonders beliebt sind in dem Zusammenhang klassische Optionen, mit denen sich sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse des Basiswertes spekulieren lässt. Seit einigen Jahren gibt es eine spezielle Variante bei Optionen, die auch unter der Bezeichnung binäre Optionen bekannt geworden sind. Andere Namen lauten digitale Optionen oder Binäroptionen. Der Begriff binäre Optionen bzw. digitale Optionen kommt deshalb zustande, weil es wie bei den Binärzahlen so ist, dass es bei diesen Optionen nur zwei Möglichkeiten gibt, nämlich zu gewinnen oder den Kapitaleinsatz zu verlieren.

 

Wie funktioniert der Handel mit binären Optionen?

img_bDer Handel mit binären Optionen zeichnet sich vor allen Dingen dadurch aus, dass er sehr einfach und transparent ist. Genau dies ist einerseits ein Kritikpunkt an den klassischen Optionen, bei denen der Trader beispielsweise den Zeitwert der Option beachten muss und sich mit zahlreichen Kennzahlen auseinanderzusetzen hat, wie zum Beispiel dem Gamma oder dem Delta. All diese verwirrenden Elemente gibt es bei binären Optionen nicht, denn der Handel ist einfach und für jeden Anleger verständlich. Die Grundlage der binären Optionen besteht darin, dass sich der Kunde entscheiden muss, welche Basiswerte er handeln möchte. Wie es auch bei klassischen Optionen der Fall ist, beziehen sich die binären Optionen stets auf einen Basiswert, der auch als Underlying oder Asset bezeichnet wird. In der Praxis sind es in erster Linie vier Basiswerttypen, die für den Handel mit binären Optionen infrage kommen:

– Aktien
– Aktienindizes
– Rohstoffe
– Währungen
Zunächst einmal muss sich der Trader also für einen speziellen Basiswert entscheiden, beispielsweise für den DAX-Index. Darüber hinaus sind noch weitere Entscheidungen zu treffen, nämlich, ob auf fallende oder steigende Kurse spekuliert werden soll. Zudem kann sich der Trader bei den weitaus meisten Binäre Optionen Brokern für eine Handelsart entscheiden und auch die Laufzeit der Option muss gewählt werden. Sind diese Selektionen vorgenommen, kann ein entsprechender Auftrag erteilt werden. Dieser könnte zum Beispiel so aussehen, dass der Kunde eine binäre Option mit dem Basiswert DAX-Index kauft, die eine Laufzeit von zwei Stunden hat und bei der davon ausgegangen wird, dass der Punktestand beim DAX nach diesen zwei Stunden auf einem höheren Niveau als zum Kaufzeitpunkt der Option liegt. Tritt diese Entwicklung tatsächlich ein, hat der Trader einen Gewinn erzielt und kann eine Rendite verbuchen, die sich je nach Broker und Handelsart zwischen 70 und mehreren Hundert Prozent bewegen kann. Tritt allerdings die gegenteilige Entwicklung ein, sollte der DAX-Index also auf einem niedrigeren Stand bei Fälligkeit der Option als beim Kauf sein, hätte der Kunde sein gesamtes Kapital verloren.

Verschiedene Handelsarten bei binären Optionen

img_cAls die Binäre Optionen Broker zum Beginn den Handel mit diesen speziellen Optionen anboten, gab es meistens lediglich eine Handelsart. Dabei konnten sich die Kunden im Zuge der sogenannten einfachen Call- und Put-Optionen entscheiden, ob der Kurs des Basiswertes am Ende der Laufzeit höher oder niedriger als zu dem Zeitpunkt liegt, zu dem die Option gekauft wurde. Diese einfachen digitalen Optionen haben auch heute noch alle Broker im Angebot, da es sich faktisch um die Standard-Handelsart handelt. Darüber hinaus bieten die zahlreichen Broker heutzutage allerdings noch deutlich mehr Handelsarten, wie zum Beispiel die folgenden:

– One-Touch- und No-Touch-Optionen
– Grenzhandel (Tunnel bzw. Range)
– Above/Below (Ladder)
– Turbo-Optionen
– OptionBuilder
– Pairs

One-Touch-Optionen

Das wesentliche Merkmal der One-Touch-Optionen besteht darin, dass der Trader einschätzen muss, ob ein festgelegter Kurs bzw. Preis des Basiswertes während der Laufzeit erreicht wird. Dabei ist es ausreichend, wenn dieser Kurs lediglich einmal innerhalb der Laufzeit notiert wird. Ist dies der Fall, hat der Trader seine „Wette“ gewonnen und erzielt eine Rendite. Wird der entsprechende Kurs des Basiswertes hingegen nicht mindestens einmal berührt, ist der Trade verloren.

No-Touch-Optionen

Während die One-Touch-Optionen heute von nahezu jedem Broker angeboten werden, gibt es eine gegenteilige Handelsart, die noch nicht ganz so weit verbreitet ist. Gemeint sind die sogenannten No-Touch-Optionen. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass der Trader darauf spekuliert, dass ein bestimmter Kurs bzw. Preis während der Optionslaufzeit nicht erreicht wird. In diesem Fall setzt der Trader also beispielsweise bei einem aktuellen DAX-Stand von 12.200 Punkten darauf, dass ein Punktestand von beispielsweise 12.350 Punkten während der Optionslaufzeit nicht berührt wird.

Grenzhandel (Range, Tunnel)

Beim Range-Handel, der auch als Grenzhandel oder Tunnel bezeichnet wird, geht es darum, dass sich der Kurs bzw. Preis des Basiswertes während der gesamten Optionslaufzeit ausschließlich zwischen zwei Grenzwerten aufhalten darf. Dabei wird eine Spannbreite angegeben, innerhalb derer sich der Kurs bewegen darf. Ein typisches Beispiel wäre beim DAX, dass dieser sich während der gesamten Laufzeit zwischen 12. 200 und 12.400 Punkten bewegen muss. Wird diese durch Grenze allerdings nur einmal durchbrochen, so hat der Trader seine Spekulation verloren.

Above/Below (Ladder)

Eine ebenfalls oftmals angebotene Handelsart trägt die Bezeichnung Above/Below (Ladder). Diese Handelsart zeichnet sich dadurch aus, dass sich der Trader entscheiden muss, ob der Kurs des Basiswertes ober- oder unterhalb eines bestimmten Niveaus enden wird. Im Gegensatz zu den einfachen digitalen Optionen muss sich der Trader also nicht nur entscheiden, ob der Kurs höher oder niedriger als zum Kaufzeitpunkt sein wird, sondern er muss auch zusätzlich noch einschätzen, über- oder unterhalb welches Kurses der Basiswert am Laufzeitende liegen wird.

Turbo-Optionen (Speed)

Die Turbo-Optionen stellen streng genommen keine eigene Handelsart dar, sondern es handelt sich dabei um die einfachen digitalen Optionen, die sich durch eine besonders kurze Laufzeit auszeichnen. Immer mehr Broker bieten derartige Turbo-Optionen an, die sich meistens im Bereich zwischen 30 Sekunden und fünf Minuten bewegen.

OptionBuilder

Auch beim OptionBuilder handelt es sich eigentlich nicht um eine eigenständige Handelsart, sondern um eine Art Baukasten. Dem Trader wird hier nämlich die Möglichkeit gegeben, sich seine eigenen binären Optionen zusammenzustellen. So kann der Kunde beispielsweise selbst entscheiden, wie hoch die Rendite sein soll, ob es eine Verlustabsicherung gibt und natürlich kann er sowohl Basiswerte als auch Laufzeiten der Optionen selbst bestimmen.

Pair-Handel (Pairs)

Eine relativ neue Handelsart wird als Pairs oder Pair-Handel bezeichnet. Das Besondere besteht darin, dass der Trader hier nicht einschätzen muss, ob der Kurs eines Basiswerte steigt oder fällt oder ob er sich unter- bzw. oberhalb eines bestimmten Niveaus befindet, sondern es werden zwei Basiswerte miteinander verglichen. So muss der Kunde beispielsweise einschätzen, ob sich der DAX- oder der Dow-Jones-Index zum Auslaufzeitpunkt der Option besser entwickelt haben.

Welche Gründe sprechen für den Handel mit binären Optionen?

Es gibt diverse Gründe, warum sich immer mehr spekulativ eingestellte Trader dafür entscheiden, mit binären Optionen zu handeln. So weisen diese speziellen Optionen einige Vorteile auf. Der jeweilige Händler kann beispielsweise im Vorhinein exakt kalkulieren, welche Kosten entstehen bzw. wie hoch eventuelle Gewinne und Verluste sein werden. Darüber hinaus muss er sich nicht mit zahlreichen Eckdaten und Analysen beschäftigen, welche die Option als solche betreffen und wie es bei klassischen Optionen der Fall ist.

Im Folgenden möchten wir einige Gründe, die für den Handel mit binären Optionen sprechen, etwas ausführlicher erläutern:

– große Auswahl bei den Basiswerten
– begrenzbares Risiko
– hohe Auszahlungen
– keine nennenswerten Handelskosten

Große Auswahl bei den Basiswerten

Ein wesentlicher Vorteil der binären Optionen besteht definitiv darin, dass Trader auf mindestens vier unterschiedliche Basiswert-Typen spekulieren können. Dabei handelt sich um Aktien, Indizes, Rohstoffe und Devisen. Je nach Broker gibt es in den jeweiligen Kategorien eine Auswahl zwischen 10 und 60 unterschiedlichen Basiswerten. So kann der Trader beispielsweise auf den DAX-Index genauso spekulieren wie auf Gold als Rohstoff oder den US-Dollar als Währung.

Risiko des Verlustes kann begrenzt werden

Immer häufiger stellen Binäre Optionen Broker heutzutage Möglichkeiten zur Verfügung, wie das Risiko des Verlustes zumindest begrenzt werden kann. Einerseits wird die sogenannte Verlustabsicherung zur Verfügung stellt, die allerdings normalerweise nur bis zu zehn oder 15 Prozent des eingesetzten Kapitals reicht. Wesentlich effektiver sind hingegen Zusatzfunktionen. Ein Paradebeispiel ist die Funktion „EarlyClosure“, mittels derer der Trader die Möglichkeit besitzt, die binäre Option schon vor dem eigentlichen Ende der Laufzeit wieder zu verkaufen. Ist also absehbar, dass sich der Kurs des Basiswertes schlecht entwickelt, können so größere Verluste verhindert werden.

Hohe Auszahlungen und Gewinne möglich

Der Handel mit binären Optionen zeichnet sich unter anderem durch sehr hohe Renditen aus, die realisiert werden können. Im Segment der einfachen Optionen bewegen sich die Auszahlungen durchschnittlich zwischen 70 und 90 Prozent, während beim sogenannten High-Yield-Handel sogar Gewinne von bis zu 500 Prozent möglich sind. Wenn man nun noch bedenkt, dass diese Renditen teilweise innerhalb von nur einer Minute erzielt werden können, handelt sich um extrem hohe mögliche Gewinne.

Keine nennenswerten Handelskosten

Während beim Handel mit klassischen Derivaten, vornehmlich Optionen, Optionsscheinen und Futures, immer bestimmte Gebühren anfallen, beispielsweise in Form der Orderkosten, gibt es für den Trader beim Handel mit binären Optionen faktisch keine Kosten zu beachten. Weder die Eröffnung des Handelskontos noch die Erteilung eines Auftrages sind mit Gebühren verbunden. Dies ist sicherlich ein wesentlicher Vorteil, den digitalen Option im direkten Vergleich mit klassischen Optionen aufweisen können.

Welche Basiswerte gibt es bei digitalen Optionen?

Einer der großen Vorteile von den binären Optionen ist definitiv der, dass es eine große Auswahl an Basiswerten gibt, die über die jeweilige Option gehandelt werden können:

– Aktienindizes
– Rohstoffe
– Währungen
– Aktien

Innerhalb dieser verschiedenen Basiswertarten gibt es ein von der Anzahl her sehr schwankendes Angebot, das sich teilweise deutlich zwischen den verschiedenen Brokern unterscheidet. Insbesondere bei den Aktien und Indizes ist die Auswahl sehr groß und bewegt sich durchschnittlich zwischen 20 und 80 Underlyings. Die folgenden Basiswerte sind in der jeweiligen Kategorie besonders beliebt und werden gerne über die binären Optionen gehandelt:

Aktienindizes

– Dow-Jones Index (USA)
– DAX-Index (Deutschland)
– S&P 500 (USA)
– Nasdaq (USA)
– FTSE 100 (Großbritannien)
– Nikkei 225 (Japan)

Währungen

– US-Dollar
– Euro
– Schweizer Franken
– britisches Pfund
– japanischer Yen

Aktien

– alle 30 DAX Aktien
– Aktien aus dem EuroStoxx
– Aktien aus dem Dow-Jones Index

Rohstoffe

– Gold
– Silber
– Öl
– Weizen

Insgesamt gibt es je nach Broker zwischen 50 und 200 Basiswerte, zwischen denen sich der Trader entscheiden kann.

Die Auswahl des passenden Binäre Optionen Brokers

Ganz entscheidend für den Erfolg beim Handel mit binären Optionen ist die Wahl des passenden Brokers. Inzwischen sind es über 30 unterschiedliche Binäre Optionen Broker, die mit ihrem Angebot am Markt präsent sind. Daher ist es dringend zu empfehlen, diese Broker zunächst zu vergleichen und dabei nicht nur auf die Konditionen zu achten, sondern sich auch mit den Leistungen, den Services und Besonderheiten zu beschäftigen. Daher sind insbesondere sogenannte Broker-Reviews bestens dafür geeignet, sich ein Bild über die Broker zu machen und letztendlich eine Entscheidung zu fällen, über welchen Broker gehandelt werden soll.

Wenn es um den Vergleich der verschiedenen Broker geht, dann sollte insbesondere auf möglichst viele Informationen aus den folgenden Kategorien geachtet werden:

– Handelskonditionen
– Leistungen
– Kundenservice
– Regulierung
– Handelsplattform

Handelskonditionen

In den Bereich der Handelskonditionen fallen bei den Binäre Optionen Brokern beispielsweise die Mindesthandelssumme sowie die kleinste Einzahlung, die auf das Handelskonto getätigt werden muss. Bereits in diesen Punkten unterscheiden sich die verschiedenen Broker teilweise deutlich. Sehr kundenfreundliche Konditionen bewegen sich im Bereich der Mindesteinzahlung bei 100 Euro und weniger, während manche Broker bei der Mindesthandelssumme sogar lediglich zwischen 1 bis 10 Euro fordern. Zu den weiteren Handelskonditionen, die ebenfalls im Vergleich beachtet werden sollten, gehört die maximale Rendite, eine etwaige Verlustabsicherung und natürlich kann auch die Anzahl der handelbaren Basiswerte oftmals ein Kriterium sein.

Leistungen des Brokers

Bei den Leistungen geht es in erster Linie darum, ob der Broker eine professionelle und leicht zu bedienende Handelsplattform zur Verfügung stellen kann. Darüber hinaus möchten immer mehr Trader die Möglichkeit nutzen, ein Demokonto in Anspruch zu nehmen. Dieses wird allerdings bisher noch nicht von allen Binären Optionen Broker angeboten, sodass es hier ein echtes Unterscheidungsmerkmal gibt. Zu den weiteren Leistungen, die heutzutage zum Standard gehören sollten, zählen insbesondere der mobile Handel sowie ein möglichst umfangreicher Informations- und Wissensbereich, der den Kunden kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Kundenservice

Der Kundenservice ist auch beim Handel mit binären Optionen sehr wichtig, da insbesondere neue Trader und Anfänger in diesem Segment zu Beginn häufig noch Fragen haben und Probleme geklärt haben möchten. Demzufolge spielt es beispielsweise eine größere Rolle, ob der Kundenservice in der eigenen Sprache vorhanden ist. Zudem sollte eine schnelle und gute Erreichbarkeit gewährleistet werden, wobei vor allem direkte Kontaktmöglichkeiten wie Telefon oder Live-Chat nicht fehlen sollten. Letztendlich sollten die Mitarbeiter natürlich auch qualifizierte Antworten geben können, sodass sich der Trader gut betreut fühlt.

Regulierung

Die Regulierung ist sicherlich ein Grund, der beim Vergleich der Binäre Optionen Broker ebenfalls eine Rolle spielen könnte. Zwar mag es zunächst etwas paradox sein, dass spekulativ eingestellte Anleger auf eine Regulierung und damit eine gewisse Sicherheit bezüglich des Brokers Wert legen, aber dennoch ist dieser Punkt als Vergleichskriterium nicht zu verachten. Mittlerweile sind es über 60 Prozent aller Binäre Optionen Broker, bei denen eine Regulierung stattfindet. Da sich viele dieser Broker für Zypern als Hauptstandort entschieden haben, findet die Regulierung oftmals durch die dort zuständige Behörde, der CySEC, statt.

Worauf kommt es bei der Handelsplattform an?

In den Broker-Reviews nimmt die Handelsplattform, die von den verschiedenen Brokern zur Verfügung gestellt wird, ein wichtiges Vergleichskriterium ein. Dies ist sicherlich damit zu begründen, dass die Trading-Plattform die Basis für den Handel ist, sodass sich Trader dort gut zurechtfinden sollten. Daher gibt es einige Punkte, die beim Vergleich der Handelsplattformen beachtet werden sollten und woran Trader erkennen können, welche angebotenen Plattform besonders interessant und vorteilhaft sind.

– Die Handelsplattform sollte definitiv anwenderfreundlich sein, was unter anderem erfordert, dass kein allzu verwirrendes Design, beispielsweise mit zahlreichen Pop-Ups, vorhanden ist. Insbesondere Anfänger im Bereich des Handels mit binären Optionen sollten sich schnell auf der Plattform zurechtzufinden und auch zügig alle Funktionen kennen ernen, die vom Grundsatz her zur Verfügung stehen. Der Vorteil besteht darin, dass Trader so relativ schnelle und auch sichere Entscheidungen treffen können, sodass keine wertvolle Zeit verloren wird.

– Eine gute Handelsplattform sollte es den Händlern ebenfalls ermöglichen, Aufträge zielgerichtet und zeitnah durchführen zu können. So ist es beispielsweise vorteilhaft, wenn das sogenannte One-Click-Trading angeboten wird. Hier hat der Trader nämlich die Möglichkeit, direkt aus einem angezeigten Chart heraus mit nur einem Klick einen Auftrag zu generieren, der beinhaltet, eine bestimmte binäre Option zu handeln. Natürlich ist es in dem Zusammenhang ebenfalls wichtig, dass der Kunde über sein Handelskonto verfügen kann und sich beispielsweise anzeigen lässt, wie der aktuelle Saldo ist und welche offenen Positionen vorhanden sind.

– Eine qualitativ hochwertige Handelsplattform sollte ebenfalls zahlreiche Funktionen und Hilfsmittel zur Verfügung stellen, die für den Handel von größerer Bedeutung sind. Dazu zählen beispielsweise Charts, Diagramme und verschiedene Indikatoren, die bei der Entscheidung helfen, die eine oder andere Option zu wählen. Technische Analyse und Realtime-Kurse gehören ebenfalls zum Informationsangebot, welches eine gute Handelsplattform heutzutage kostenlos liefern können sollte.

Demokonto zum ausführlichen Testen der Handelsplattform

Im Zusammenhang mit der angebotenen Handelsplattform ist es ein großer Vorteil, wenn der Binäre Optionen Broker nicht nur ein sogenanntes Live-Konto, sondern zuvor ein Demokonto zur Verfügung stellt. Dieses Konto zeichnet sich dadurch aus, dass der Trader mit virtuellem Geld ganz ausführlich die Handelsumgebung testen kann. Das Demokonto sollte identisch – sowohl vom Design als auch vom Aufbau her – mit der echten Handelsplattform sein. So kann der Trader sämtliche Funktionen der Handelsplattform kennenlernen, ohne dabei den Druck zu haben, echtes Geld investieren zu müssen. Mittels eines Demokontos ist es erwiesen, dass beim späteren Handel mit echtem Geld statistisch betrachtet insbesondere in den Anfängen weniger häufig Verluste erlitten werden, als es dann der Fall ist, wenn ohne Nutzung eines Demokontos sofort mit dem echt Handel begonnen wird. Bei den Demokonten gibt es zwischen den Brokern durchaus Unterschiede, beispielsweise was den Zeitraum der Nutzung angeht. Hier sollten sich Trader idealerweise für einen Anbieter entscheiden, bei dem das Demokonto zeitlich unbefristet in Anspruch genommen werden kann.

Wichtige Grundlagen für einen erfolgreichen Handel mit binären Optionen

Falls Sie beim Handel mit binären Optionen möglichst erfolgreich sein möchten, müssen Sie zwar nicht von Beginn an ein Experte sein, aber dennoch gibt es einige Grundlagen, die Sie auf jeden Fall kennen und beherrschen sollten. Im Folgenden möchten wir daher einige wichtige Punkte aufführen, die zu diesen empfehlenswerten Grundlagen zählen, falls Sie kontinuierlich Erfolg beim Handel mit Optionen binären Optionen haben möchten:

Passen Sie sich bei den gewählten Anlageoptionen an

Eine ganz wichtige Eigenschaft, die nahezu jeder Trader beim Handel mit binären Optionen haben sollte, ist eine gewisse Anpassungsfähigkeit. Viele Trader machen in diesem Zusammenhang den Fehler, nur solche Basiswerte über die Optionen zu handeln, die sie persönlich am besten finden oder die ihrer Meinung nach sehr interessant sind. Deutlich erfolgversprechender ist es allerdings, einen etwas breiteren Horizont zu nutzen, indem zum Beispiel auch solche Basiswerte gewählt werden, die eigentlich nicht zu den Favoriten gehören. Ein Grund dafür besteht darin, dass es keinesfalls jederzeit starke Handelssignale für alle Basiswerte gibt. Daher sollte nicht unter Zeitdruck nur mit den favorisierten Assets gehandelt werden, sondern der Trader sollte sich insoweit anpassen, als dass er auch mit anderen Underlyings handelt.

Fundamentale und technische Analyse als wichtige Basis

Der Unterschied zwischen dem Handel mit binären Optionen und einer reinen Wette kann groß oder sehr klein sein, je nachdem, auf welcher Basis der Trader handelt. Hier machen insbesondere Anfänger häufig den Fehler, aus dem Bauch heraus zu handeln, was letztendlich dazu führt, dass die Chancen auf einen erfolgreichen Trade faktisch nur bei 50:50 stehen. Wenn Sie allerdings zumindest die Grundlagen der technischen und fundamentalen Analyse beherrschen, können Sie diese Gewinnchancen zum Teil deutlich erhöhen. Deshalb ist es wichtig, sich in den Grundlagen der Handelssignale auszugehen und dazu auch Analysen vornehmen zu können, wie zum Beispiel eine Chartanalyse. Dies führt in der Summe auch dazu, dass Sie Strategien erarbeiten, welche dann die Basis für den Handel mit binären Optionen darstellen.

Mit oder gegen den Trend handeln?

Eine ganz entscheidende Frage beim Handel mit binären Optionen besteht darin, ob Sie von Ihrer grundsätzlichen Einstellung her lieber mit dem Trend schwimmen oder gegen den Trend handeln. Dazu müssen Sie wissen, dass die Chancen auf einen erfolgreichen Handel deutlich großer sind, wenn Sie sich einem vorhandenen Trend anschließen. Dazu gibt es beispielsweise die sogenannte Trendfolgestrategie, die auch im Zusammenhang mit dem Handel von binären Optionen zum Einsatz kommt. Der Nachteil, wenn Sie einem Trend folgen möchten, besteht allerdings darin, dass die Renditemöglichkeiten zum Teil deutlich geringer sind, als wenn Sie sich dafür entscheiden, gegen den Trend zu handeln. Dies zeigt sich insbesondere im sogenannten High-Yield-Bereich, denn hier werden die sehr hohen Renditen vor allem dann erzielt, wenn eine Kursentwicklung eintrifft, die zuvor eher als unwahrscheinlich gegolten hat. Daher sollten Sie sich als Trader grundsätzlich entscheiden, ob Sie lieber mit der breiten Masse laufen möchten oder sich öfter für den Handel gegen einen Trend entscheiden.

Risikomanagement und Selbstdisziplin als wichtige Grundlage

Ein häufiger Fehler, den zahlreiche Neulinge beim Handel mit binären Optionen machen, ist zu schnell zu hohe Gewinne erzielen zu wollen. Hier kommt dann häufig die Eigenschaft der Gier zum Vorschein, die allerdings in vielen Fällen dazu führt, dass unbedacht gehandelt wird und somit Verluste entstehen. Daher ist es von großer Bedeutung, dass Sie einerseits eine gewisse Selbstdisziplin haben und nicht auf Teufel komm raus hohe Gewinne erzielen möchten, auch wenn eine solide Basis zum Handeln fehlt. Darüber hinaus ist es wichtig, ein gut strukturiertes Risikomanagement zu nutzen. Dies beinhaltet vor allem, dass beispielsweise nur fünf oder zehn Prozent des gesamten Geldbetrages, der zum Spekulieren zur Verfügung steht, auf eine einzelne Position gesetzt werden. Ferner sollten Sie in der Asset-Klasse handeln, in der Sie sich am besten auskennen. Sind Sie beispielsweise sehr gut im Bereich Rohstoffe informiert, so bietet sich natürlich an, beispielsweise binäre Option mit einem Basiswert wie Gold oder Silber zu handeln.

Erfahrungen sammeln und langsam starten

Eine weitere Grundlage für einen Trader, der möglichst dauerhaft erfolgreich mit binären Optionen handeln möchte, ist das Sammeln von Informationen. Dies bezieht sich im Prinzip auf alle Basiswerte, die über die binären Optionen gehandelt werden sollen. Neben dem Sammeln von Informationen ist es mindestens genauso wichtig, durch Erfahrungen beim Handel zu lernen. Daher empfehlen die meisten Experten auch, zunächst ein Demokonto in Anspruch zu nehmen. Aber auch im Zuge des echten Handels sind Erfahrungen wertvoll, sodass es sinnvoll ist, zunächst einmal mit kleineren Beträgen zu starten. Setzen Sie beispielsweise einfach zehn oder maximal 20 Euro auf verschiedene Optionen, um dann den tatsächlichen Verlauf der Kurse zu analysieren und dementsprechend zu lernen, warum sich welche Kurse und Preise in welchen Situationen verhalten. Diese Lernphase ist sehr wichtig, auch wenn sie nicht selten mit Verlusten verbunden ist, wobei Sie es oft zum Teil selbst in der Hand haben, wie hoch diese etwaigen Verluste ausfallen.

Die Wahl der passenden binären Optionen

Viele Anfänger tun sich beim Handel mit binären Optionen zu Beginn schwer, sich für die passende Option zu entscheiden. Dies hat sicherlich auch damit zu tun, dass es zahlreiche Broker gibt, die mindestens 100 Assets zur Verfügung stellen. Daher ist es wichtig, Schritt für Schritt vorzugehen, um nach und nach die Option zu finden, die für den jeweiligen Trader geeignet ist.

– Der erste und wichtigste Schritt besteht definitiv darin, dass Sie sich für einen Basiswert-Typ entscheiden. Zur Verfügung stehen hier vor allem Aktien, Indizes, Rohstoffe und Devisen. Dabei gelten sowohl Indizes als auch Aktien als nicht so volatil wie Rohstoffe und Devisen, sodass vor allem Aktien und Aktienindizes für Anfänger sehr gut als Basiswerte geeignet sind. Ist diese Auswahl getroffen, müssen Sie sich natürlich noch für einen konkreten Basiswert entscheiden, beispielsweise für den DAX-Index oder für Siemens-Aktien.

– Im zweiten Schritt geht es nun darum, dass Sie einschätzen, ob der Kurs des gewählten Basiswertes in der näheren Zukunft steigen oder fallen wird. Haben Sie sich diesbezüglich grundsätzlich für eine Tendenz entschieden, so wählen Sie eine Call-Option, falls Sie an steigende Kurse glauben. Sind Sie hingegen pessimistisch eingestellt und gehen davon aus, dass der Kurs des Basiswertes fallen wird, entscheiden sich einfach für eine digitale Put-Option.

– Nachdem Sie Basiswert-Typ, konkreten Basiswert und die Richtung der gewünschten Kursentwicklung gewählt haben, geht es in einem weiteren Schritt darum, eine Laufzeit zu bestimmen. Von 30 Sekunden bis hin zu mehreren Wochen gibt es bei vielen Binäre Optionen Brokern einen umfangreichen Bereich, aus dem Sie wählen können. Allerdings sollten Sie daran denken, dass das Einschätzen der Kursentwicklung umso schwieriger wird, desto geringer die Laufzeit ist. Demzufolge ist es meistens deutlich einfacher, die Kursentwicklung innerhalb der nächsten sieben Tage vorherzusagen, als wenn sich der Trader festlegen muss, welche Richtung der Kurs innerhalb der nächsten zwei Minuten einschlagen wird.

– Nach den zuvor vorgenommenen Selektionen müssen Sie sich natürlich auch noch für die Höhe des Kapitaleinsatzes entscheiden. Bei der Investitionssumme sollten insbesondere Anfänger darauf achten, dass maximal 5-10 Prozent des gesamten Kapitaleinsatzes auf eine Position gesetzt werden. Letztendlich ist es nämlich auch beim Handel mit binären Optionen möglich, eine gewisse Risikostreuung vorzunehmen. Sollten Sie hingegen innerhalb eines kurzen Zeitraumes nahezu Ihr gesamtes Kapital verlieren, wird Ihnen natürlich auch der Spaß am Trading mit digitalen Optionen verloren gehen.

Mit welchen Gewinnen und welchen Verlusten ist zu rechnen?

Wer sich erstmals mit dem Handel von binären Optionen beschäftigt, der wird schnell zu der Auffassung gelangen, dass es sich dabei im Prinzip um eine Wette handelt, sodass die Gewinnchancen bei 50:50 stehen. Dies kann so allerdings nicht bewertet werden, denn auf Basis spezieller Strategien und der Erfahrungen des Traders ist es in der Praxis sehr gut möglich, die Gewinnchancen beispielsweise auf 70 oder sogar 80 Prozent anzuheben. Trotzdem ist es natürlich wichtig, dass Sie sich darüber informieren, welche Verluste überhaupt drohen können und mit welchen möglichen Gewinnen bzw. Auszahlungen Sie kalkulieren dürfen.

Was die Gewinne angeht, so bewegen sich diese beim Handel mit binären Optionen innerhalb einer relativ großen Spanne. Dabei ist insbesondere zwischen den Handelsarten zu unterscheiden, denn hier gibt es teilweise große Differenzen zwischen den erzielbaren Renditen. Beim Handel mit einfachen Optionen ist es je nach Broker so, dass die Rendite meistens zwischen 70 und 90 Prozent beträgt. Was dies konkret bedeutet, lässt sich an einem Beispiel darstellen.

Kapitaleinsatz: 100 Euro
Handelsart: einfache digitale Call-Option
erzielbare Rendite: 80 Prozent
Auszahlung bei gewonnener Spekulation: 180 Euro

Im vorherigen Beispiel haben Sie – erfolgreicher Handel vorausgesetzt – also bei einem Kapitaleinsatz von 100 Euro einen Gewinn von 80 Euro erzielt. Demzufolge erfolgt nach dem Einsatz von 100 Euro eine Auszahlung von 180 Euro.

Im sogenannten High-Yield-Bereich sind die Renditen noch wesentlich höher und können je nach Broker sogar bis zu 500 Prozent betragen. Würden Sie in diesem Fall wiederum 100 Euro einsetzen und erfolgreich handeln, so würden nicht weniger als 500 Euro ausgezahlt werden.

Bezüglich der möglichen Verluste muss beim Handel mit binären Optionen etwas mehr differenziert werden. Grundsätzlich heißt es oftmals, dass bei jedem Trade ein Totalverlustrisiko besteht. Dieses ist vom Grundsatz her zwar richtig, allerdings gibt es durchaus einige Einschränkungen. So bieten viele Binäre Optionen Broker beispielsweise eine sogenannte Verlustabsicherung an. Diese beläuft sich allerdings selten auf mehr als 15 Prozent. Dies bedeutet für den Händler, dass er beispielsweise bei einem verlustreichen Trade und einem vorherigen Kapitaleinsatz von 100 Euro lediglich 15 Euro seines Einsatzes zurückerhält.

Es gibt allerdings noch eine deutlich effektivere Verlustabsicherung, die von immer mehr Binäre Optionen Brokern in Form einer Zusatzfunktion angeboten wird. Diese Features werden dann häufig als „EarlyClosure“ oder „Close-Now“ bezeichnet und stellen im Prinzip so etwas wie eine Stop-Loss-Order dar. Der Trader hat hier nämlich die Möglichkeit, die Option noch während der Laufzeit an den Broker zurück zu verkaufen, was normalerweise bei binären Optionen nicht möglich ist. Im Normalfall würde die Option nämlich automatisch fällig werden und der Trader hätte zuvor keine Möglichkeit, die Position vorzeitig zu schließen. Demzufolge sind Zusatzfunktionen wie „EarlyClosure“ eine hervorragende Möglichkeit, um drohende Verluste entweder komplett zu vermeiden oder zumindest vom Umfang her zu verringern.

Verschiedene Handelsarten im direkten Chancen-Vergleich

Eine der häufigsten Fragen, die sich Trader im Bereich des Handels mit binären Optionen stellen, ist, für welche Handelsart sie sich entscheiden sollen. Um diese Frage beantworten zu können, sollte sich der jeweilige Händler im Klaren darüber sein, welche möglichen Gewinne er anstrebt. Natürlich wird nahezu jeder Trader diese Frage so beantworten, dass selbstverständlich möglichst hohe Gewinne gewünscht sind. Daher muss man auch das Sicherheitsbedürfnis und die Risikobereitschaft mit hinzu zunehmen, denn nur aus beiden Punkten (Gewinnerwartungen und Risikobereitschaft) lässt sich dann die geeignete Handelsart ermitteln. Trotzdem ist es der Praxis nicht immer einfach zu entscheiden, mit welcher Strategie und Handelsart erfolgreicher gehandelt werden kann. Dies soll auch das folgende Beispiel verdeutlichen, in dem zwei Trader mit unterschiedlichen Strategien bzw. Erwartungen dargestellt werden, die sich für zwei abweichende Handelsarten entscheiden.

Trader 1: High-Yield-Handel mit bis zu 500 Prozent Rendite

Trader 1 bezeichnet sich als sehr spekulativ eingestellt, sodass hohe Risiken in Kauf genommen werden. Dieser Trader möchte gerne aus einem Einsatz von 200 Euro eine Auszahlungssumme von 1.000 Euro machen, also einen Gewinn von 500 Prozent erzielen. Deshalb wählt er als Handelsart eine One-Touch-Option, bei welcher der Zielkurs allerdings sehr weit von dem aktuellen Kurs des Basiswertes entfernt ist. Zwar sind in diesem Fall die möglichen Renditen sehr hoch, aber auf der anderen Seite ist es auch vergleichsweise unwahrscheinlich, dass das gewünschte Ereignis, nämlich das Berühren des Kurses, tatsächlich eintrifft. Je nachdem, wie weit der Kurs tatsächlich entfernt ist, bewegen sich die Chancen bei derart hohen möglichen Renditen meistens zwischen 5-15 Prozent.

Trader 2: Einfache digitale Optionen mit 90 Prozent Rendite

Trader 2 ist deutlich weniger risikobereit wie Trader 1 und entscheidet sich deshalb für den Handel mit einer einfachen digitalen Option. Der Kapitaleinsatz beträgt ebenfalls 100 Euro, wobei es Trader 2 ausreicht, dass er einen Gewinn von „nur“ 90 Prozent erzielt. In diesem Fall würde die Auszahlung demnach 380 Euro betragen, wobei sich Trader 2 lediglich entscheiden muss, ob der Kurs des Basiswertes am Verfallszeitpunkt der Option höher oder niedriger als aktuell notiert. Hier ist es demnach so, dass zwar die mögliche Rendite deutlich geringer als bei Trader 1 ist, dafür aber auch die Wahrscheinlichkeit wesentlich höher, dass das gewünschte Ereignis tatsächlich eintrifft, nämlich bei rund 50 Prozent.

Ergebnis: Da die Erfolgschancen bei Trader 1 im Mittel nur bei etwa 10 Prozent liegen, müsste er seine 200 Euro fünfmal einsetzen, um auf die gleiche Chance (50 Prozent) wie Trader 2 zu kommen. Der Einsatz würde dann 1.000 Euro bei einem möglichen Gewinn von ebenfalls 1.000 Euro betragen, sodass der Trader im Saldo nur seinen Einsatz zurück bekommen würde. Trader 2 hat hingegen gute Chancen, einen echten Gewinn von 180 Euro zu erzielen.

Ist der Handel mit binären Optionen seriös?

Nach wie vor halten sich insbesondere im Internet diverse Gerüchte, die den Handel mit binären Optionen in Zusammenhang mit Betrug bringen. Meistens verhält es sich so, dass bestimmten Binäre Optionen Brokern vorgeworfen wird, dass diese entweder ungefähr handeln oder sogar bewusst betrügen. Allerdings haben alle Trader die Möglichkeit, anhand einiger Punkte seriöse von möglicherweise unseriösen Brokern zu unterscheiden. So kann sich ein sehr wahrscheinlich seriöser Broker beispielsweise dadurch auszeichnen, dass sämtliche AGBs, Vereinbarungen und Bedingungen über die Webseite zu jedem gewünschten Zeitpunkt kostenlos abrufbar sind. Die Transparenz der Vereinbarung muss ebenfalls sehr hoch sein, denn natürlich sollte der Trader alle getroffenen Absprachen verstehen. Dazu gehört auch, dass vor allem die AGBs in nicht nur einer, sondern möglichst in zehn oder mehr Sprachen zur Verfügung stehen.

Viele Betrugsvorwürfe bezüglich der binäre Optionen Broker kommen auch deshalb zustande, weil die weitaus meisten Broker sich dafür entschieden haben, dass der Hauptsitz im Ausland ist. Dabei werden insbesondere zwei Standorte sehr häufig gewählt, nämlich Zypern und Gibraltar. Allerdings haben die Erfahrungen in den vergangenen Jahren gezeigt, dass diese Standorte definitiv kein Anzeichen dafür sind, dass der Broker nicht seriös ist. Dies trifft insbesondere auf Broker zu, die auf Zypern ansässig sind, denn immerhin handelt es sich dabei um einen Mitgliedstaat der Europäischen Union. Somit sind die Kontrollen auf Zypern im Prinzip genauso streng, wie es bei einem Broker der Fall wäre, der in Deutschland ansässig ist. Wer diesbezüglich auf Nummer sicher gehen möchte, der entscheidet sich ganz bewusst für einen Binäre Optionen Broker, der in der EU reguliert wird. Hier ist es dann sehr unwahrscheinlich, dass Betrug im Spiel ist oder der Broker nicht seriös ist.

Zusammenfassend möchten wir noch einmal festhalten, worauf Sie bei der Wahl des Brokers achten sollten, falls Sie sich mit hoher Wahrscheinlichkeit für einen seriösen Broker entscheiden möchten.

– AGBs und sonstige Vereinbarungen transparent und in mehreren Sprachen verfügbar
– jederzeitige Einsichtnahme in AGBs und andere Vereinbarungen möglich
– Regulierung des Brokers innerhalb der EU
– Verwaltung der Kundengelder auf getrennten Konten
– Kundendaten und Handel ausschließlich über verschlüsselte und gesicherte Verbindung
– ausführliche Erläuterungen von Bonus und Bonusbedingungen
– Risikohinweis auf der Webseite des Brokers